WOZU ?
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Offenbarungen der Neuzeit
VERTRAUEN
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Unutarnji glas / Dusa
INNERE STIMME / HÖREN
Unutarnji glas slabo cujan
STIMME DES GEWISSENS/GERECHTIGKEITSSINN
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BEDEUTUNG DES ERDENLEBENS/SOZIALE ABGABEN/PFLICHTERFÜLLUNG
NEUBANNUNG / REINKARNATION
ZWEIFEL
Sumnja
PRÜFUNGEN
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JESUS CHRISTUS/ERLÖSER
Isus Krist
LIEBE / VEREINIGUNG
LJubav / sijedinjenje
LIEBE / MYSTERIUM
LJubav / Misterija
LIEBE / VERBLEIBEN
LJubav / postojanje
ZWEISAMMKEIT IN LIEBE
Zajednistvo u ljubavi
SINNLICHE LIEBE
Putena ljubav
WAS IST LIEBE ?
Sta je ljubav ?
EIGENLIEBE
Samoljublje
LIEBE ZU GOTT
LJubav ka bogu
LIEBET EINANDER
Volite jedni druge
LIEBE / HASS
LJubav / Mrznja
FREIER WILLE
Sloboda volje
GEDANKENTÄTIGKEIT/GEDANKENKONTROLLE
Razmisljanje
MATERIE / GEBANNTES BÖSES
Materia / zatoceno zlo
ERLÖSUNG DES BÖSEN
Spas od zla
ZULASSUNG DES BÖSEN
Dopusteno zlo
GEFÜHL FÜR GUT UND BÖSE
Osjecaj za dobro i zlo
HERKUNFT DES BÖSEN
Porijeklo dobrog i zla
DEPRESSIONEN / TRÄGHEIT
Depresije / Tromost
DEPRESSIONEN / LEID
Depresije / Patnja
GEMÜTSVERFASSUNG
Dusevna raspolozenja
LICHT UND WAHRHEIT
Svijetlost i istina
INHALT DER BIBEL
LJubavno ucenje
LEID IST LIEBE
Patnja je ljubav
LEIDENSZEIT
Vrijeme patnje
GEBET FÜR VERSTORBENE
Molitva za umrle
SELBSTBEHERRSCHUNG
Samosavladavanju
DIE RACHE IST MEIN
Osveta je moja
STUNDE DER ABRECHNUNG
Sat obracuna
GEIST UND KRAFT
Duh i Snaga
GÖTTLICHE FÜHRUNG
Bozije Upravljanje
GOTT IST DIE LIEBE
Bog je Ljubav
GOTT ALS LIEBENDER VATER
Bog kao najdrazi otac
ADAM / JESUS CHRISTUS
Adam / Isus Christ
GOTTES- NÄCHSTENLIEBE
Bog i ljubav prema bliznjem
ICH BIN MITTEN UNTER EUCH
Ja sam usred izmedju vas
GEBET
Molitva
WELTLICHE FREUDEN
Upozorenje od svijetskog Prijateljstva
WELTLICHE MACHT
Svijetska moc
ERZIEHUNG
Odgoj dijece ka vijerovanju
WISSEN
Znanje
DÄMONEN DES HASSES
Zao duh mrznje
HASS / AUSWIRKUNGEN
Mrznja / njeno dijelovanje
HASS / SATAN
Mrznja /  satan
KAMPF GEGEN ICHLIEBE
Bora protiv samoljublja
MARIENERSCHEINUNGEN
Pojavljivanje Marije
MARIENVEREHRUNG
LIEBE UND GLAUBE
LJubavi i Vijere
ZWECK DER NATURKATASTROPHEN
Svrha prirodnih katastrofa
NATURKATASTROPHEN / ANGST
Prirodne katastrofe / Strah
KATASTROPHEN/LIEBLOSIGKEIT
Katastrofe i rat
WELTENBRAND/KOSMISCHES GESCHEHEN
Svjetski pozar / Prirodna katastrofa
HINSCHEIDEN IRDISCHER MACHTHABER
Smrt zemaljskog vlastodrsca
LICHTERSCHEINUNG / RÄTSELHAFTE
Zagonetno ukazivanje svijetlosti
KREUZ JESU CHRISTI
Kriz IIsusov
DER STERN
Zvijezda
STERN IM ANZUGE
Nadolazeca zvijezda
STERN / TEMPERATUR
Zvijezda / temperatura
STERN / SENDUNG
Zvijezda / Poruka
UFO/COLUMBIAABSTURZ
ANTICHRIST/WIRKEN/BLENDWERK
Antikrist
NATURKATASTROPHEN
WORTE zur Echtheit der Texte
TEXTAUSZÜGE
ENDZEIT
WAHRHEIT GEJ 02_198,01
Istina VIE 02_198,01
kroatische / serbische Texte I
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MARTIN LUTHER IM JENSEITS
PROPHET MOHAMMED IM JENSEITS
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Wirken der Naturgewalten in Gottes Willen . . . . Katastrophe . . . .

10.11.1938    B. D. NR. 0661



Für den Lebensweg des Menschen gelten immer die Gesetze, die Gott von Anbeginn der Welt als nötig zur geistigen Entwicklung den Wesen gegeben hat. Es wirken oft Kräfte dagegen, diesen aber ist eine unsichtbare Gewalt überlegen, sie werden immer die Auswirkungen ihres Zuwiderhandelns als nachteilig für sich selbst verspüren und entweder sich umkehren, zu Gott- gewollter Tätigkeit, oder im Verharren ihrer Bösartigkeit immer stärker die Macht Gottes zu fühlen bekommen.

So ist auch das Wirken der Naturgewalten immer und ewig dem Willen Gottes unterstellt, denn wäre dies der Gegenmacht preisgegeben, so würde bald alles ein einziges Zerstörungswerk sein, da sich die Gegenkräfte immer nur zerstörend betätigen, Gottes Weisheit und Wille aber der Erhaltung alles Geschaffenen gilt. Wo sich nun die Naturgewalten doch zerstörend äußern, ist auch immer der Wille Gottes tätig, niemals aber diese Zerstörung eine Zulassung der bösen Kräfte. Es sind dann wohlweislich Gründe vorhanden, die Gott so eingreifen lassen, die aber immer nur einer gewissen Förderung geistiger Wesen oder Entwicklung menschlicher Lebewesen dienen. Auch die Zerstörungen haben ihr Gutes in vielfältigem Sinne.

Es werden Naturgeister frei aus unsäglich lang gebundener Form . . . es dürfen andere Naturgeister ausgiebig tätig sein und dadurch ihrer Bestimmung nachkommen . . . und es werden schlafende Geistwesen aus ihrer Ruhe aufgerüttelt, die allemal einem solchen nur schädlich ist. Daß sich solche Zerstörungen für die Menschheit oft leidensvoll auswirken, ist ebenfalls eine Zulassung von Gott, ein Hinweis auf Sein Vorhandensein den völlig Ungläubigen und ein Probestein für die Gläubigen, deren Kraft und Glaube daran erstarken soll. Denn nur solche außergewöhnliche Erscheinungen, die allemal solche Naturkatastrophen bleiben, sind imstande, den Menschen in einen Zustand des Nachdenkens zu versetzen . . . .

Wenn alle Macht der Menschen nicht ausreichend ist, Einhalt zu gebieten, und arm und reich, hoch und niedrig ganz gleich solchen Gott- gewollten Katastrophen ausgesetzt sind, so bleibt doch in dem einen oder dem anderen die Frage offen, wozu ein solches Strafgericht die Menschen betrifft und wieweit eine göttliche Macht erkennbar ist. Und solche Fragen können zu einer völligen Umwandlung des bisherigen Denkens führen und den Menschen auf den Weg des Erkennens leiten.

Jeder Naturkatastrophe gehen kleinere Ereignisse voraus, die dem Menschen solches Denken erleichtern, und jeder innere Zustand zuvor ist gleichsam eine Vorbereitung auf das danach folgende Erleben. Einmal nur so recht erkennen, daß alle weltliche Macht nicht die kleinste Veränderung schaffen kann bei solchen elementaren Wirkungen der Natur . . . . daß alle diesen ausgeliefert sind, die im Bereich einer Naturkatastrophe sich befinden . . . . und es müßte der Mensch seine Gedanken nach oben wenden und versuchen, geistige Aufklärung zu erlangen . . . . doch die Menschheit ist in ihrem Dünkel schon zu weit vorgeschritten . . . sie setzt allenfalls noch für solches augenscheinliches Wirken der ewigen Gottheit das Wort:

Wirken der Naturkräfte . . . . und sucht damit alles abzutun, was ihrer geistigen Einstellung nicht behagen will. Sie hält sich für wissend und, was ihr nicht verständlich ist, eben nur für ein in sich selbst begründetes Äußern der Natur . . . . in den seltensten Fällen aber als ein sichtbares Eingreifen eines göttlichen Wesens.

Die ihnen zusagendste Erklärung aller Naturerscheinungen ist das Sich- Fortentwikkeln unter dem Einfluß der Sonnenstrahlen, die wieder ein noch unerforschter Kraftquell sind im Weltall und alles Leben auf der Erde zuwege bringen, demnach aber auch die Menschen nichts anderes sind als durch solche Naturkräfte erweckte Lebewesen, die ihren Anfang und ihr Ende haben auf dieser Erde.

Daß allem im ganzen Weltall ein Wesen vorsteht, Das nach weisheitsvollem Plan durch Seinen Willen und Seine Allmacht ein jedes der Geschöpfe, von der kleinsten Kreatur an bis zur Krone der Schöpfung, dem Menschen . . . . auf diese Erde gestellt hat zu bestimmtem Zweck . . . . das will solchen unwissenden Menschen nicht einleuchten. Sie erkennen kein solches Wesen an, und daher sehen sie auch niemals in dem Walten der Naturelemente den sich äußernden Willen Gottes. Die Fernstehenden, nicht davon Betroffenen achten gar nicht sonderlich auf solche Katastrophen; sie führen immer nur ähnliche Fälle an, und damit sind solche Ereignisse schnell abgetan. Und Gott muß zu immer offensichtlicheren Mitteln greifen . . . .

Er muß solche Katastrophen immer schneller aufeinanderfolgen lassen und die Menschen in Mitleidenschaft ziehen, sollen diese Erscheinungen von Eindruck sein. Es ist bedauerlich, wie wenig das Leid der Mitmenschen wahres Mitgefühl auslöst . . . . und wie gewohnheitsmäßig ein Hinweis von oben aufgenommen wird. Und so werden die Zeichen immer gewaltigere Ausmaße annehmen müssen, sollen sie die Menschen aus der Ruhe aufrütteln.

Erst wenn das eigene Leben in Gefahr ist, legen sie einer Sache Bedeutung bei, und daher wird noch viel Leid und Angst das Los der Menschen sein müssen . . . . und es werden Dinge in Erscheinung treten müssen, die den Menschen aufmerken lassen auf einen Willen, dem nicht widerstanden werden kann . . .

Doch selbst ganz außergewöhnliche Naturerscheinungen werden mit der größten Selbstverständlichkeit erklärt und hingenommen werden, denn die Weltweisen sind sofort bereit, eine ganz natürliche Erklärung für alles den Menschen Unverständliche zu geben, niemals jedoch wird eine solche Erklärung sich auf das Wirken und Walten und den Willen Gottes beziehen.

Über dieses dünken sie sich erhaben und sind daher in einer völlig irrigen Ansicht, die auch den von ihnen belehrt werdenden Menschen nicht von Nutzen sein kann. So mancher wird noch seine Anschauung ändern und daher auch noch so manches Opfer bringen müssen, bis ihm volles Erkennen wird, und um dies zu beschleunigen, greift der Herr jetzt öfter denn je ein und rüttelt und schüttelt die Welt, auf daß alle, die auf ihr leben, aufmerken sollen und der göttlichen Stimme achten, die ihnen Kunde bringt vom Willen Gottes, von Seiner Allmacht und Weisheit, und wer in diesem Sinne eine jede Naturerscheinung und das stürmische Walten der Elemente betrachtet, wird solche schon als die Stimme Gottes erkennen und sich bemühen, stets das Rechte zu tun vor Gott . . . . Amen







 

 

Wertlosigkeit und Vergänglichkeit irdischen Gutes . . . . 16.11.1938

B. D. NR. 0671



Der Gegenwart größtes Problem ist das Erfassen irdischen Gutes. Es wächst sich geradezu unheimlich aus, und es werden endlose Zeiten vergehen, ehe die Folgen solchen Vorhabens wieder getilgt sind . . . . Auf das öffentliche Leben ist nur in beschränktem Maß einzugreifen möglich, denn es könnten sich wieder zahllose Anhänger des Mammons dies zunutze machen, indem sie sich widerrechtlich anzueignen versuchten, was die Güte Gottes zu seinem Seelenheil dem Menschen entziehen möchte.

Denn es muß das irdische Gut vorhanden sein, um die Stärke der Menschen zu prüfen und ihren Willen und die Begierde davon abzuwenden, denn nur ein freiwilliges Aufgeben solcher Lockreize kann die Trennung der Seele von der Materie bewirken. Wenn sich nun der Arm Gottes erstrecken möchte auf alle Besitzenden, ihnen gewaltsam den Besitz nehmend oder zerstörend, so würde nimmermehr ein freies Abwenden mit vollem Willen jene geistige Stufe erreichen lassen, und darum müssen alle Versuchungen für die Seele auf der Welt bestehenbleiben, auf daß der Mensch sich selbst überwinde und sich löse von dem Verlangen nach allem, was immer die Welt bietet.

Wenn nun die Menschen in so erschreckender Weise nach Geld und Gut trachten, daß sie nur dessen, doch nimmer ihres Seelenheiles gedenken, so liegt in einer solchen Zeit eben auch eine ungeheure Gefahr für die Menschheit, und es kann dieser Gefahr nur begegnet werden von seiten des Herrn, daß die Hinfälligkeit alles irdischen Besitzes den Menschen vor Augen gestellt wird durch Naturkatastrophen, Krankheiten und sonstige Ereignisse, die allen Besitz verringern und ihn gleichsam gänzlich vergehen lassen, ohne von anderer Hand ergriffen zu werden, auf daß der Anreiz zur Sünde klein werde und die Menschen leicht den Urheber ihres vermeintlichen Schadens erkennen.

Denn es ist in gewissem Sinn wohl zu überlegen, wenn ganz deutlich erkennbar das Eingreifen einer höheren Macht zu spüren ist. Es muß immer und immer wieder gerüttelt werden an dem, was der Mensch nur allzusicher zu besitzen glaubt und ängstlich hüten möchte vor der Welt und den Mitmenschen. Denn dieses alleinige Besitzen- Wollen ist es, was vor Gott verabscheuungswürdig ist . . . . Wer sein Hab und Gut willig teilt mit dem Nächsten, dessen Besitz nur schmal ist . . . . wer von seinem Überfluß die Armen unterstützt, dessen Güter erfüllen den wahren Zweck und werden dem Menschen auch erhalten, ja vermehrt werden . . . .

Und es wird der Mensch nie zu fürchten brauchen, in große Not zu geraten, wenn er immer bemüht ist, die Not der Armen zu lindern . . . Denn wie du zumessest, so wird auch dir zugemessen werden . . . . Wer immer zuerst an sich und sein Wohlleben denkt, hat zu gewärtigen, daß der Herr Sich ihm bemerkbar macht und gerade dort ihn erfaßt, wo er am empfindlichsten zu fassen ist . . . . daß sein Hab und Gut ihm genommen und sein vermeintliches Wohlleben in Frage gestellt wird, und dann erst muß sich die Seele bewähren, daß sie aus der körperlichen Not herausfindet und ihrerseits nun alles tut, um dem Herrn wohlgefällig zu leben und nach geistigem Gut zu trachten. Auf Erden bedeutet wohl Geld und Gut Macht, nicht aber in der Ewigkeit . . . .

Dort wird alles hinfällig sein, es werden in aller Niedrigkeit die Seelen derer leben, die auf Erden Macht und Reichtum als ihren Gott ansahen, dagegen über vieles gesetzt sein, die den Gütern der Welt abhold waren und ihre Nichtigkeit erkannten . . . . Amen







 

 
Unglaube Anlaß zum Weltgeschehen . . . . Gnadenfrist . . . . Rahmen . . .

11.7.1939 B. D. NR. 1002



Niemals noch ist die Not auf Erden so groß gewesen, daß Sich die ewige Gottheit zu gewaltsamen Eingreifen veranlaßt sah in solchem Maß, daß unnennbares Elend in irdischer Beziehung der Menschheit beschieden ist. Je glaubensloser sie ihre Wege wandelt, desto härter wird sie von jenen Maßnahmen getroffen werden, denn nur allein diese Glaubenslosigkeit ist Ursache alles Leides, ist dies doch die letzte Möglichkeit, in gewisser Weise erzieherisch die Menschen noch zu beeinflussen.

Wo man an allem Leid und Unglück auch dann noch mit geschlossenen Augen vorübergeht, ohne des Herrn zu gedenken, dort ist jede Hilfe für die Seele unmöglich. Tiefste Einsamkeit und Verlassenheit läßt erst den Menschen erkennen, daß irgendwelche andere Bestimmung Anlaß seines Erdendaseins ist, und es wird erst dann der Gedankengang recht gelenkt, wenn des Menschen Bestreben ist, seiner Bestimmung auf Erden nachzukommen. Was vordem sein Gemüt bewegt, ist irdisch und sonach völlig nutzlos . . . .

Erst im Zustand des Erkennens ist die unmittelbare Einwirkung geistiger Kraft insofern erkennbar, daß nun alles Form und Leben gewinnt, was bisher nur schemenartig gedanklich den Menschen berührte. Zu Zeiten tiefsten Unglaubens aber ist der Menschen Sinn viel eher geneigt, an oberflächlichen, unwichtigen Dingen Gefallen zu finden, und immer bestrebt, die kurze Zeit auf Erden irdisch möglichst auszunutzen, alle geistigen Gedanken aber zu verwerfen, und es haben somit die geistigen Kräfte wenig Einfluß auf solche Menschen . . .

Wo nun alle Mühe dieser erfolglos bleibt, wo der Mensch völlig außerhalb geistigen Wirkens steht, ist es nun geboten, Mittel anzuwenden, die wohl unsagbares Elend nach sich ziehen, jedoch nicht ganz erfolglos sind, und so werden sich die Geschehnisse auf Erden mehren von Tag zu Tag, die sichtbar die Vergänglichkeit irdischer Güter sowie des Leibeslebens bezeigen . . . . Es wird unaufhörlich den Menschen der Weg gewiesen, den sie zu gehen haben, doch es wird dieser Weg ihnen nicht gangbar erscheinen, weil sie eben nicht glauben wollen. Sie werden jeder Naturkatastrophe und auch allen sonstigen Geschehnissen immer wieder ihre weisheitsvollen Begründungen und Einwände entgegensetzen, niemals aber die Mahnungen und Warnungen der ewigen Gottheit daran erkennen wollen.

Und die sonderbarsten Ereignisse sind ihrer Ansicht nach ganz selbstverständliche, mit den Naturkräften erklärbare Erscheinungen, denen keine außergewöhnliche Bedeutung beizulegen sei. Eine öftere Wiederholung solcher Geschehnisse wird nur zuwege bringen, daß sich die Menschheit daran gewöhnt und immer teilnahmsloser ihnen gegenüber sich einstellt, und die unausbleibliche Folge davon ist, daß die ewige Gottheit nun entsprechend gewaltigere Zeichen Ihrer Allmacht und Ihres Wirkens den Menschen geben wird, auf daß noch die glaubensschwachen, nicht gänzlich verstockten Menschen dies als Sendung von oben erkennen und ihre Seelen retten, ehe es zu spät ist.

Solche Zeichen müssen zwar immer im Rahmen des Naturmäßig- Möglichen dem Menschen zugehen, um nicht zwangsweise den Willen desselben zu beeinflussen, doch die gewaltigen Ausmaße dieser Zeichen werden doch so manchen Menschen zum Denken veranlassen. Und es werden sogar stutzig werden, die sich bis dahin rein wissenschaftlich betätigten, wenn sie erkennen werden, daß ihre Forschungen und Ergebnisse nicht standhalten und alle irdischen Berechnungen hinfällig werden angesichts solcher Ereignisse, die aufwühlend und vernichtend in das Erdenleben eingreifen. Denn es wird das Wirken des Herrn überall in Erscheinung treten . . . . es wird allen Menschen das Außergewöhnliche Seines Wirkens auffallen, nur nicht als solches anerkannt werden. Es werden die Menschen allzusehr nach einer Erklärung suchen, die ihrem Denken und Willen entspricht, und doch auch das Unzulängliche ihres Wissens erkennen . . . .

Diesen wird wahrlich ihr Zweifeln zum Segen gereichen, da er Beginn ist zum Glauben, denn wer sich nicht scheut, einzugestehen, daß sein Wissen zur Erklärung nicht ausreicht, der sucht unwillkürlich, auf geistige Weise hinter eine Erklärung zu kommen, und wird dann nicht länger in Unwissenheit oder Zweifeln belassen bleiben, denn er sucht ja die Wahrheit und ist also schon sehr in die Nähe des rechten Weges geraten.

So er dann nur der Regung seines Herzens achtet, wird er bald in die rechte Erkenntnis kommen, und dies wird seiner Seele zum Nutzen gereichen. Noch ist eine kurze Gnadenfrist gewährt den Menschen, und doch wird der Tag sehr bald anbrechen, da der Tod eine große Ernte halten wird, und selig, wer aller Anzeichen achtet und nicht träge wird, an seiner Seele zu arbeiten. Denn Gott suchet einen jeden auf, und auch das große kommende Ereignis ist wieder nur ein Beweis der unendlichen göttlichen Liebe, die allen Geschöpfen auf Erden gilt und darum nichts unversucht läßt, diese Geschöpfe zu erretten aus arger Not der Seele . . . . Amen










 

 


Weltenbrand - Naturkatastrophe . . . . Entscheidung . . . . 1.8.1965

B. D. NR. 9025



Nichts wird euch verborgen bleiben, die ihr euch Mir zum Dienst angeboten habt, denn die letzten Ereignisse sind so gewaltig, daß ihr darüber nicht in Unkenntnis gelassen bleiben könnet, und das sonderlich dann, wenn Ich durch euch zu allen Menschen sprechen will . . . .

Und ihr sollet darum auch erfahren, daß es nur eines geringen Anstoßes bedarf, um eine Katastrophe auszulösen, die zuerst rein weltlich angesehen werden kann, die das Signal ist für die nun folgende Naturkatastrophe, die wohl keines Menschen Wille auslöset, die aber doch Folge ist des menschlichen Willens insofern, als daß dieser einen Weltenbrand auslösen wird, dem nicht anders als durch Meinen Willen Einhalt geboten werden kann. Und da die Menschheit immer nur das Weltgeschehen beachtet, muß etwas eintreten, was ihnen unerklärlich ist . . . . es muß der Blick der Weltmenschen sichtlich auf Meinen Eingriff gelenkt werden, und alle menschlichen Vorhaben müssen zurücktreten angesichts der Entdeckung, daß sich im Kosmos etwas vorbereitet, wodurch letzten Endes jeder Mensch betroffen werden kann . . . .

Also, es müssen die Menschen Gott fürchten lernen, nicht aber menschliche Widersacher . . . . Und ob auch das Sache eines jeden einzelnen ist, an einen Gott zu glauben oder nicht, so ist doch jenes kosmische Geschehen größer und lebensbedrohender als der Weltenbrand, der nun in den Hintergrund tritt. Denn nun entscheidet die geistige Einstellung zu dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge, ob und wie sich die Naturkatastrophe auswirkt . . . .

Ob ihr es glaubet oder nicht, es kommt dieses Geschehen mit Riesenschritten auf euch zu, und nur noch kurze Zeit trennt euch davon, und ihr, die ihr davon wisset, ihr sollet einen jeden eurer Mitmenschen aufmerksam machen auf das ihm Bevorstehende, auch wenn ihr keinen Glauben findet, aber die Ereignisse werden es bezeugen . . . .

Denn auch das Ende kommt immer näher . . . . Es ist diese Naturkatastrophe nur ein letztes Zeichen dafür, aber wer wird sich davon noch beeinflussen lassen? Die Menschen werden immer nur eine Naturkatastrophe darin sehen und keinen Zusammenhang zu erkennen vermögen mit dem Geisteszustand der Menschen . . . . bis auf die wenigen, deren Geist erweckt ist, die aber nicht durchdringen werden und vergebens reden, um die Menschen noch zu warnen vor dem letzten Ende, dem sie unweigerlich nun entgegengehen.

Lasset die Zeichen nicht unbeachtet an euch vorübergehen, denn sie gemahnen euch alle daran, daß ihr in der Endzeit lebet, und denket daran, daß euch nur noch eine kurze Zeit bleibt, da ihr euch entscheiden müsset, den Gang zu Mir zu gehen, Der Ich euch retten kann und werde in aller Not . . . . oder wieder dem Gegner zuzustreben, der euch verderben will wieder auf endlose Zeiten.

Ihr könnet der Willensfreiheit wegen nicht um den Tag und die Stunde wissen, aber Ich kann euch immer nur mit Gewißheit sagen, daß euch nicht mehr lange Zeit bleibt. Doch das Weltgeschehen wird euch alle berühren, und darum achtet ihr wenig dessen, was Ich euch sage . . . . Und es wird über euch hereinbrechen mit aller Gewalt, so daß ihr nicht wissen werdet wie ihr euch schützen sollet . . . .

Doch lasset euch das eine sagen, daß nur Ich Selbst euch Schutz bieten kann, daß ihr zu Mir eure Zuflucht nehmen müsset, um hindurchgeführt zu werden durch alle Gefahren des Leibes und der Seele. Und wenn ihr Menschen nur das eine daraus ersehen würdet, daß eine höhere Macht am Wirken ist und daß ihr diese höhere Macht anrufen müsset, ansonsten ihr rettungslos verloren seid, denn Mein Gegner wird noch einmal alle Macht anwenden, um euch in seine Hände zu bekommen. Und wer sich in der kurzen Zeit bis zum Ende nicht mehr für Mich entschließt, der wird dann auch gebunden werden in der Materie, und er wird einen ewig langen Weg wieder gehen müssen durch die Schöpfungen der neuen Erde . . . .

Amen







 

 

 

Schöpfung . . . Naturkatastrophen . . . . Hinweis . . . . 15.9.1939

B. D. NR. 1093



Es vereinigen sich alle Kräfte in der Natur zum Wirken für den Herrn . . . . Scheinbar willkürlich füget sich ein Geschehen dem anderen an, jedoch im Willen Dessen stehend, Der alles lenkt und leitet, und es gehorchen alle Gewalten der Natur diesem göttlichen Willen. Angesichts dieser Tatsache erhalten alle natürlichen Vorgänge erst ihre rechte Bedeutung. Wer darin den sichtbaren Willen des Herrn erkennt, vermag nun auch die Größe dessen zu erkennen, was nun über die Erde kommen wird.

Ein ewiger Wechsel aller Naturvorgänge und doch wieder die regelmäßige Wiederkehr dieser führt zu der so falschen Annahme, daß die Natur in sich ihre Gesetze bedingt, daß also ein Geschehen immer die Folge eines vorhergegangen ist . . . . was in gewisser Beziehung auch nicht abzuleugnen ist. Jedoch ist ein jedes Geschehen im Plan der göttlichen Weltordnung vorgesehen; es ist wohl naturmäßig eines die Folge des anderen, doch eben nur deshalb, weil der Gesetzgeber von Ewigkeit her Sein Gesetz eben so und nicht anders in die bestehende Weltordnung eingefügt hat, demnach also alles bedingt ist von Seinem Willen. Und dieser Wille wieder entspricht ganz dem Reifezustand alles Geistigen, das die Schöpfung birgt zum Zwecke der Vollendung. Diesen Zustand zur Vollendung zu bringen ist Zweck alles Geschehens im gesamten Universum . . . .

Und alle Naturereignisse, gleich welcher Art, sind immer nur die Mittel zu diesem Zweck, und daraus wieder geht klar hervor, daß niemals Kräfte der Unterwelt, der Gegenmacht, am Werk sein können bei jeglichem Geschehen, das in dem Schöpfungswerk Gottes zutage tritt, sei es nun aufbauend, sei es zerstörend. Immer ist das Walten der ewigen Gottheit darin zu erkennen, Die nichts willkürlich, d. h. ohne irgendwelche weise Absicht, geschehen läßt.

Wer in diesem Sinn alle naturmäßigen Vorgänge betrachtet, der wird auch ermessen können, daß nur die göttliche Liebe die treibende Gewalt ist zu allem Geschehen, denn nur, weil der Schöpfer Seine Geschöpfe innig liebt und Er ihnen das Vollkommenwerden ermöglichen will, hat Er zahllose Möglichkeiten geschaffen, die alle diesem einen Zweck dienen. Mithin gibt es nichts in der Welt, was zwecklos wäre oder auch nur einen anderen Zweck hätte, als diesem Ausreifen des Geistigen zu dienen.

Und also muß auch jede Katastrophe, möge ihre Auswirkung noch so leidvoll sein, nur in diesem Sinn betrachtet werden, und es muß darin immer nur die tiefe Liebe des Schöpfers erkannt werden, Der eben zu solchen Mitteln greifen muß, da das Geistige teils aus seiner festen Form erlöst werden muß und teils sich selbst durch eigenen Willen unerlöst verharren läßt und also Abhilfe geschaffen werden muß, weil aller Aufenthalt auf dieser Erde ja nur einen Vollkommenheitszustand, ein Ausreifen des Geistigen zum Ziel hat . . . . Amen 











Veränderungen in der Schöpfung . . . Katastrophen nötig . . . .

18.7.1939    B. D. NR. 1010



In unendlich langen Zeiten ist so manche Veränderung vorgegangen in der gesamten Schöpfung. Denn die ursprüngliche Form war gebanntes Geistiges, das sich jedoch im Laufe der Jahrtausende aus dieser Form gelöst hat, also sich auch das Schöpfungswerk Gottes dauernd verändern mußte, um dem Geistigen die Freiwerdung aus der Form zu bringen . . . .

Diese Umformung des ursprünglich Geschaffenen hat wiederum zur Folge, daß daraus schon ein geistiges Wirken erkannt werden kann, denn Leben ist alles, was sich verändert . . . . es ist aber nichts im Weltall, das seine Gestaltung behält in unveränderter Art; es kann wohl Jahrtausende bestehenbleiben in gleicher Form, doch niemals wird diese ein Dauerzustand bleiben. Alles im Weltall muß sich verändern, denn nur so erfüllt es den Zweck, dem Geistigen Aufenthalt zu geben, das sich bilden soll zur Höhe. Und wenn nun alle diese Schöpfungen die Bestimmung haben, Träger geistiger Substanzen zu sein, so muß notgedrungen alles Zerstören der Form eine günstige Wirkung haben auf das sie belebende Geistige . . . . es muß der letzte Zweck der Materie sein, aufgelöst zu werden, um das Geistige in sich zu befreien.

So wird auch jedes scheinbare Vernichtungswerk in geistigem Sinn nur zu begrüßen sein, obgleich es irdisch größten Nachteil nach sich zieht. Und nach jeglicher Zerstörung irgendwelcher Materie muß das Geistige daraus entweichen und also in ungebundenem Zustand den Menschen auf Erden sich zugesellen oder aber in der ihm zustehenden neuen . . . . d. h. zum Fortschritt der Seele dienlichen . . . . irdischen Hülle Aufenthalt nehmen. Und es wird daher jedes Neuerstehen in der Natur ungezählte geistige Wesen zur Reife bringen, und es haben gerade die kleinsten, unscheinbarsten Schöpfungen Aufgaben zu erfüllen, die man in ihnen nicht vermutet . . . .

Es wird allgemein gesprochen, daß der Gott der Liebe nicht so grausam sein könne, ganze Landstrecken der Vernichtung preiszugeben . . . . doch es geht diesen Menschen völlig der Sinn dafür ab, daß unzählige Wesen ihrem Schöpfer danken für jede derartige Katastrophe, die zahllose geistige Wesen aus ihrem langen gebannten Zustand erlöst, und daß die gesamte Schöpfung nur zu dem Zweck da ist, daß diese Wesen fortgesetzt Aufenthaltsmöglichkeiten haben und solche oft durch Zerstörungen aller Arten entstehen . . . . daß sonach alle Katastrophen oder sonstigen Naturereignisse, die ein Zerstören der Erdoberfläche zur Folge haben, ungemein freudig begrüßt werden von den in langer Gefangenschaft weilenden Geistwesen, die nun eine neue Epoche ihres Wandelns auf Erden antreten und zu durchleben haben . . . . Amen









 

 

Notwendigkeit des Vermittelns . . . . Gottes Wort . . . . Reinste Wahrheit . . .

30.11.1938    B. D. NR. 0692



Des Himmels höchste Seligkeit wird euch zuteil, die ihr dem Herrn dienet. Denn die unzähligen Gefahren, die der Seele im Erdenleben drohen, sollen von den Menschen recht erkannt werden, und deshalb muß ihnen das Wort Gottes zugehen in dieser Form, um den Glauben wieder von neuem erstehen zu lassen und die Gedanken der Menschen wieder hinzulenken zu Jesus Christus, den göttlichen Erlöser.

Denn es ist eine Welt des Scheins geworden, niemand erkennt mehr so recht die Bestimmung seines Erdendaseins, alles wendet sich der Materie zu und verringert somit die Kraft des Geistigen. Und doch steht ihnen so viel Hilfe zur Verfügung, die sie nur zu ergreifen brauchen. Es vermittelt ihnen der Herr unentwegt Sein Wort . . . . Er will die Menschheit unterweisen von Seinem Willen und ihrer Aufgabe. Denn es geht um unendlich Großes . . . . es geht um die Ewigkeit. Es kann der Herr nur zu den Menschen reden durch Menschenmund, will Er freie, sich selbst bestimmende Wesen zu Kindern Gottes bilden, denn alle sonstigen Mahnungen von oben werden auch nicht mehr beachtet, sondern hingenommen als immer wieder auftretende Ereignisse, und es wird daher so auffällig der Herr eingreifen müssen, wenn Seiner Mahnungen und Seiner Worte nicht geachtet wird.

In jeden- einzelnen- bedrückender Not erst wird es ihnen erkenntlich werden und wird auch dann noch der Begriff Naturgewalt viele vom rechten Denken fernhalten, denn ihre Verblendung ist schon zu weit vorgeschritten, und so kann Hilfe nur dann jenen gewährt werden, die sich vollgläubig wenden an den Schöpfer des Himmels und der Erde . . . . die ihr Leben Ihm empfehlen und um Seine Gnade bitten. Sie nur werden errettet werden aus aller Not. Auf daß die Zahl dieser sich vermehre, sendet der Herr zuvor Seine Diener aus, die Kunde geben sollen von dem zu Erwartenden.

Diese können der Menschen Denken noch ändern, so sie das Wort Gottes predigen, das der Herr wohlweislich mit Seiner Kraft segnet, so daß alle, die es vernehmen und gläubig annehmen, fühlbar dieser Kraft innewerden. Nur durch dieses den Menschen übermittelte Wort Gottes kann ihnen noch das Heil gebracht werden, und es ist unerläßlich für die Menschheit, um diese einem rechten Denken zuzuführen. Wer im Namen des Herrn seinem Nächsten die Liebe tut, ihm das Wort Gottes zu predigen, ist nur Ausführender des göttlichen Willens.

Es soll das Wort Gottes unter der Menschheit neu erstehen und kann in der Jetztzeit nur in der Weise gelehrt werden, daß es dem Glaubenswilligen annehmbar erscheint, denn es sträubt sich der Mensch zu sehr gegen alles Unwahrscheinliche . . . . er soll aber auch nicht zur Annahme des Glaubens gezwungen werden, sondern sein freier Wille soll entscheiden und annehmen oder ablehnen. Was den Dienern auf Erden zugeht und von ihnen vollgläubig entgegengenommen wird, ist die reinste lichteste Wahrheit aus den Himmeln . . . es ist der Ausdruck der göttlichen Liebe zu den Menschen . . . . es ist die unverbildetste Lehre Christi, die Er Selbst den Menschen auf Erden gelehrt hat und die ewig die gleiche bleibt.

So ihr Menschen diese empfanget, steht ihr im Segen, und so ihr diese auch den Mitmenschen vermittelt, wird euer Lohn dereinst wahrlich ein hoher sein. Die Liebe zu den Mitmenschen soll eure Triebkraft sein, und Worte, in Liebe gegeben, werden auch ihren Eindruck nicht verfehlen . . . . Sie werden wieder Liebe erwecken und Gott als den weisesten liebevollsten Vater erkennen lassen, Den das Erdenkind lieben muß über alles. Wo das Wort Gottes Eingang gefunden hat, dort wird auch der Friede des Herzens einkehren, es wird das Sehnen nach der Welt zurücktreten, es wird aller Glanz und Schein dieser verblassen, und es wird der Mensch nur begehren, Gottes Wort zu hören und sich daraus Stärkung und Trost, inneren Frieden und Glück zu holen . . . .

Denn das Wort Gottes ersetzt tausendfach die Freuden der Welt, so es in voller Gläubigkeit entgegengenommen wird. Wer im Dienst Gottes steht, ist dazu berufen, für das Wort Gottes einzutreten und als Ausgesandter des Herrn Kunde zu geben von Seinem Willen. Die Aufgabe dieser Diener ist eine so gewaltige und umfangreiche, weil sie von größter Notwendigkeit ist für die Menschen, die in tiefster Nacht auf Erden wandeln und den Ernst der Jetztzeit nicht erfassen.

Und darum sollen diese Diener auch mit aller Kraft ausgerüstet sein, um ihre Worte wirksam zu unterstützen im Namen des Herrn. Denn ein im vollen Glauben stehender Mensch, der sichtbar über außergewöhnliche Kraft verfügt, wird am ehesten auch unter den Menschen den Glauben festigen können an ein göttliches Wesen, Dem alles im Weltall untersteht . . . . Und hat der Mensch erst diese Erkenntnis, dann wird er auch willens sein, das göttliche Wort entgegenzunehmen und sich bemühen, den daraus erkennbaren Willen des Herrn zu befolgen; wer aber auch solche Beweise göttlicher Liebe und Sorge um die Menschen ablehnt, der wird in arge Not geraten, so der Herr die Natur- Elemente bestimmen wird, den Menschen von Seinem Vorhandensein Kunde zu geben. Dann wird die Stimme des Herrn allen vernehmbar tönen und Angst und Schrecken auslösen bei den Ungläubigen, denen die letzte Gnadenfrist damit gewährt ist . . . . Amen











 

 


Zeit des Strafgerichtes nahe . . . . Zeitbegriff . . . . Gegenwart . . . .

24.3.1939    B. D. NR. 0827



Der Lobgesang derer, die Mir dienen, ertönet ohne Unterlaß, und es stimmen ein des Himmels Heerscharen, und sie loben und preisen Mich . . . .  Es eilet die Zeit auf Erden, doch an der Ewigkeit gemessen ist der Erdenlauf des Menschen gleich einem Augenblick, es bedeutet gleichsam im Erdenleben ein Ereignis auf lange Sicht, wenn von einem Geschehen in der Zukunft gesprochen wird, und es berührt den Menschen nicht besonders, weil es ihm eine Ewigkeit dünkt, ehe ein so vorher gekündetes Ereignis eintritt.

Nun ist ein solcher Begriff nicht leicht anders verständlich zu machen und kann ein Vorhersagen eines Ereignisses nicht auf Tag und Stunde angegeben werden, weil dies dem Menschen in keiner Weise zuträglich wäre einerseits und andererseits auch die Menschheit selbst den Zeitpunkt eines solchen Geschehens bestimmt durch ihren eigenen Willen bzw. ihre Glaubenslosigkeit, die Ursache des eintretenden Ereignisses ist. So vergehen oft viele Jahre in scheinbarer Ruhe, so daß sich die Menschen in Sicherheit wiegen und nimmer an welterschütternde Geschehen glauben, denn sie achten nur immer auf solche Ereignisse, die ihre Ursache haben in irdischen Streitfragen.

Und es mag daher ihnen wenig glaubwürdig erscheinen, daß Sich die ewige Gottheit in einer Weise bemerkbar machen soll, daß über die ganze Menschheit ein Strafgericht kommt und sich in so furchtbarer Art auswirken wird. Es weiset die Menschheit ein solches in Aussicht gestelltes Gericht ab oder glaubt den Zeitpunkt noch lange nicht gekommen, weil ihr ebender Zeitbegriff völlig fehlt und der Mensch die Zeit, in der er selbst lebt . . . . die Gegenwart . . . . nicht mit der verkündeten Zukunft in Zusammenhang bringen kann und sonach alles Fernliegende ihm als immer Fernliegendes verständlich ist und ihm dieser Zeitbegriff annehmbarer erscheint.

Könnten die Menschen der Jetztzeit es fassen, wie nahe diese Zeit des Gerichtes ist, sie würden nimmermehr so ruhig ihr Leben verbringen . . . . sondern eine Angst und Verzweiflung würde sie ergreifen, diese Zeit so nahe vor sich zu wissen. Und wieder hat der Herr Erbarmen mit den Erdenkindern, und Er möchte ihnen allen zurufen, daß sie sich vorbereiten mögen auf diese Zeit. Des Gerechten Stunde ist gekommen, denn er wird sich hindurchfinden durch das geistige Chaos, er wird auch den Herrn erwarten, und das Gericht wird ihn nicht überraschen . . . .

Doch ihr anderen alle, die ihr die Zeit noch ferne wähnt, eurem geistigen Schlaf wird ein furchtbares Erwachen folgen . . . . ihr bedenket nicht, daß ihr den Schrecken dieser Zeit nicht entrinnen könnt . . . . ihr bedenket nicht eure Ohnmacht den entfesselten Elementen gegenüber . . . . und ihr denket noch viel weniger daran, was euch Rettung bringen kann aus jeder Not . . . . denn ihr gedenket nicht des Herrn . . . Und ihr werdet in jener Stunde völlig rat- und hilflos sein, von Angst und Bangen befallen und ohne Glauben an Gott den Naturgewalten preisgegeben sein . . . .

Die Zeit ist nahe, wo der Wille der Menschheit sich bewußt abwendet von Ihm, und somit ist auch die Zeit nahe, von der geschrieben steht, daß sich die Erde beuget vor dem Allmächtigen und daß Feuer vom Himmel fallet und daß erzittern wird, wer seines Schöpfers nicht achtet . . . . Denn es erfüllet sich, was der Herr gesagt hat, bis auf den letzten Buchstaben.

Amen











 

 


Elementarkräfte und ihr Wirken . . . 22.6.1938   B. D. NR. 0479


Die Kräfte, die sich in allen Naturelementen äußern, sind gewissermaßen nur die Tätigkeit noch ungebundener Geistwesen, die sich in der atmosphärischen Umgebung der Erde sammeln und ihr Vorhandensein in eben dieser Art zum Ausdruck bringen. Jedes solche freie Wesen sucht die Verkörperung in irgendwelcher Form. Ihnen stehen außerordentliche Kräfte zur Verfügung, weil durch diese wieder zahllose Bestimmungen auf Erden ausgeführt werden müssen, die alle mehr oder weniger in dem Schöpfungswerk Gottes ihre Begründung haben. Nun müssen jedoch solche Elementarkräfte sich anpassen der jeweiligen göttlichen Ordnung, die alles Wirken solcher Kräfte nach weisem Schöpfungsplan geregelt hat und dem sich alles in dieser Ordnung unterstellen muß . . . .

D. h., es kann nicht willkürlich eine Kraft sich äußern, die z. B. gänzlich außer der Jahreszeit liegt . . . . die zur Ausübung ihrer Tätigkeit eine bestimmte Jahreszeit und gewisse Naturgesetze bedingt . . . . Wo solche Elemente in Tätigkeit treten außerhalb ihrer eigentlichen Bestimmung, dort sind dann die Ursachen gefunden zu Katastrophen aller Art . . . . Es treten dann diese ungebundenen Wesen in so großer Anzahl in Tätigkeit, daß nur die größte Liebe der um die Erdenkinder besorgten Geistwesen diesen Naturelementen Einhalt gebieten kann im Willen des Herrn.

Es werden zwar bei solchen Katastrophen auch Kräfte in Erscheinung treten, die hemmungslos alles vernichten, was Gott Selbst durch Seinen Willen entstehen ließ . . . . doch wird auch solche Vernichtung bis zu einem bestimmten Grade Gott- gewollt sein wieder zum Zwecke der Aufklärung für die Menschheit. Solche Ereignisse können auch unsäglich viel Gutes nach sich ziehen, immer aber wird der Wille Gottes ausschlaggebend sein, und die rege Tätigkeit solcher Geistwesen kann von Gott zeitweise zugelassen, aber auch zu jeder Zeit ihnen Einhalt geboten werden . . . . denn der Wille des Herrn allein wird regieren jetzt und allezeit, und es beuget sich alles auf Erden diesem göttlichen Willen . . . . Amen










 

 

 

Voraussage . . . . Gottesgericht . . . . Natur- Elemente . . . .

2. u. 3.11.1938     B. D. NR. 0652



In Stunden höchster Not hat Sich der Heiland immer zu erkennen gegeben, und so wird auch jetzt der Herr in Erscheinung treten, und aller Welt wird offenbar werden die Macht des Allerhöchsten. Und zwar wird Sich die ewige Gottheit unmittelbar äußern . . .

Es werden in wenigen Stunden alle Menschen auf Erden den Natur- Elementen ausgeliefert sein, und mit Donnerstimme wird der Herr sie aus dem Schlafe rütteln . . . . Und wer ohne Schuld ist, der wird die Sonne strahlend am Firmament aufgehen sehen, und ihm wird die Herrlichkeit Gottes offenbar werden. Der anderen aber wird sich ein Entsetzen bemächtigen . . . .

Sie werden zu fliehen versuchen und nach allen Richtungen das gleiche Gericht erkennen. Und der Herr wird noch sammeln, die in höchster Not zu Ihm beten, ihnen wird Er Sich liebreich zuneigen und sie erretten, wohingegen alles vernichtet wird, was auch dann noch nicht die rettende Hand des Vaters ergreift. Jedes Wort der Liebe, das Er zu den Seinen spricht, wird unsägliche Wonnen auslösen, doch furchtbar Seine Stimme ertönen denen, die Seiner nicht achten. Und alles wird zusammenstürzen unter dieser Stimme, was den Menschen zur Lust und Freude diente. Er wird schlagen die Mächtigen, stürzen die Hohen und erzittern lassen die Gewaltigen, die nichts in der Welt fürchten . . . .

Der Herr hat diese Zeit verkündet in Wort und Schrift . . . . doch es achten die Menschen Seiner Worte nicht, und es fühlen sich so manche sogar berufen, Sein göttliches Wort, das den Menschen zum Heil gegeben ward, ihnen zu entfremden und ihm Kampf anzusagen . . . . Es wird sich dieser Kampf in so offensichtlicher Weise rächen an den Zweiflern selbst, und die göttliche Macht wird sie zermalmen. Wenn diese Zeit nahe ist, dann werden die Stürme brausen Tag und Nacht . . . .

Der Sterne Schein wird erlöschen, und die Sonne wird hinter den Wolken bleiben, und es wird sich der Himmel verfinstern und Feuer zur Erde fallen, und was sich in Seinem Namen zusammenfindet, wird ohne Angst und Beben die Naturgewalten betrachten . . . . doch die anderen wird maßloser Schrecken ergreifen, und kein Landstrich wird verschont bleiben . . . . unter den Tieren wird eine Panik ausbrechen, und die Menschen werden sie nicht zähmen können, denn ihr eigenes Schicksal hält sie in Furcht und Schrecken. Und nur das Licht aus den Himmeln wird die Gemüter beruhigen können, und es wird überall dort Zuversicht herrschen, wo dieses Licht leuchtet und vom Herrn des Himmels und der Erde kündet.

Aller Beistand wird denen gewährt werden, die das Wort des Herrn vernehmen und sich daran halten, denn der Herr verheißt denen das ewige Leben, die Sein Wort hören und danach leben . . . . Er wird auch die Seinen schützen in der Not, die über die Erde hereinbricht. Ihr aber, die ihr dem Herrn dienet, sollt dann feststehen und nicht wankend werden, denn der Herr benötigt euer und wird euch Kraft geben, und so ihr Seine Stimme vernehmet, werdet ihr frohlocken und Ihm dienen in Ewigkeit . . . .

(3.11.1938) Und ohne Unterlaß werdet ihr von Mir betreut werden, denn Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen Mich. Sie werden Mich nicht verleugnen, sondern offen bekennen vor denen, die ihnen drohen, und so ist auch Meine Liebe immer bereit für sie. Weil aber der Widersacher zu arg hausen wird, um den Meinen zu schaden, so wird die Zeit des Gerichtes und der Heimsuchung nur von kurzer Dauer sein, denn der Mensch ist schwach, und die Meinen sollen nicht zu Schaden kommen an ihrer Seele. Ich will auch Sorge tragen, daß denen, die in ihrer Not zu Mir flehen, der Widersacher nichts mehr anhaben kann, und will sie stärken auf wunderbare Art.

Jeder Ruf zu Mir wird erhört werden, und jedes Leid will Ich stillen allsobald, doch wer in der Finsternis verharret und sich auflehnet gegen Den, Der solches über die Menschheit verhängt, wird verschlungen werden von der Erde, er wird sich selbst dorthin wenden, wo seine Seele bereits lebt, in dunkelster Nacht in den Banden des Satans. Doch dann wird der lichte Morgen hereinbrechen über alle Meine Schäflein, Ich werde sie führen, und sie werden Meinem Ruf folgen . . . Und es wird nur eine Herde und ein Hirt werden . . . . Amen











 

 

Wolkengebilde am Himmel . . . . Jesu Leiden und Sterben . . . .

4.9.1939   B. D. NR. 1081



Ein sichtbares Zeichen läßt euch Gott, der Herr des Himmels und der Erde, zugehen, da Seine Macht und Herrlichkeit bekunden soll . . . . Es ist dies vorbestimmt seit Ewigkeit und soll in so offensichtlicher Weise euch vor Augen geführt werden, daß ihr staunend betrachten werdet das Gebilde göttlicher Allmacht und Liebe. Wesenlos dünkt euch das Wölkchen am Himmel zu sein und birget doch das gleiche Leben in sich, das auch euer Sein ausmacht.

Und Gott lenket auch dieses Leben nach Seinem Willen und formt also in weiser Absicht das Wolkengebilde solcherart, daß des Herrn Leiden und Sterben am Kreuz offensichtlich erkennbar ist, und ihr werdet am Kreuz Den erkennen, Den die Weltverle ugnen will . . . . ihr werdet erstarren vor Entsetzen oder auch jubeln, je nachdem ihr Ihn abweiset oder Ihn im Herzen traget . . . . Es wird anbetend verharren der letztere und das Bild abschütteln wollen, der Jesus Christus fernsteht. Und der Herr will dies also . . . .

Er will den Menschen noch ein Zeichen Seiner Gnade und Liebe geben, denn es wird dadurch ihnen leichtgemacht, zu glauben . . . . den Glauben an Jesus Christus als Erlöser der Welt wiedererstehen zu lassen, so sie ihn verloren haben, oder auch den Glauben zu unerschütterlicher Stärke heranwachsen zu lassen. Und es suchet die Menschheit, dieses Wunder göttlicher Liebe wieder zu entkräften . . . sie deutet es als eine Erscheinung, die der Zufall geformt, die jedoch ohne jegliche Bedeutung ist . . . . und möchte die göttliche Fügung zunichte machen.

Doch aller menschlichen Erklärung zum Trotz wird das Gebilde am Himmel sich halten unverändert, so daß alle Welt dies sichten kann . . . . Und es wird dies zur Folge haben, daß nachdenklich werden auch die Menschen, denen es ihre Auffassung verbietet, jegliche mystische Erscheinung als glaubwürdig anzunehmen. Der Zeitpunkt ist gekommen, wo außergewöhnliche Erscheinungen den Menschen geboten werden können, ohne sie zwangsmäßig zum Glauben zu veranlassen, denn es ist die Menschheit derart nüchtern denkend geworden, daß sie jegliche Erscheinung, und sei sie noch so sonderbar, wissenschaftlich, d. h. verstandesmäßig, erklärt und also jegliches geistige Einwirken unerforschter Kräfte ableugnet . . . .

Und so gefährden solche Erscheinungen nicht mehr den freien Willen des Menschen . . . . ja weit eher ist damit zu rechnen, daß diese wissenschaftliche Erklärung bei den Menschen mehr Anklang findet als die, daß die Erscheinung ein Zeichen von oben sei. Und wieder werden nur die Gott- Suchenden, in der Liebe wandelnden Menschen erkennen das sichtbare Wirken der ewigen Gottheit, und es wird daher wiederum ein Gnadenbeweis göttlicher Liebe den Menschen geboten, den nur wenige als solchen erkennen.

Es löset der Herr die Gesetze der Natur für kurze Zeit, und gerade dies müßte den Forschenden zu denken geben, doch wo der Wille fehlt zum Erkennen der reinen Wahrheit, dort könnten selbst die Sterne ihren gewohnten Lauf ändern und die Sonnen den Schein verlieren . . . es würde das den harten Willen des Menschen nicht beugen, sondern desto zäher würde er die Gesetze der Natur zu ergründen suchen und schließlich immer weiter sich von der rechten Erkenntnis entfernen. Darum ist auch dieses Zeichen, so außerordentlich es ist, wohl eine direkte Gnadenzuwendung, jedoch nur für den, dessen Gemüt das Wunderbare der Erscheinung erkennt oder darüber nachzudenken beginnt.

Es macht jedoch keinen Gebrauch von dieser Gnadenzuwendung, wer seelenlos sich das Bild des Himmels betrachtet und keinerlei Rückschlüsse zu ziehen sich bemüht, denn ihm bleibt die Erscheinung nichts als ein von der Laune des Zufalls geformtes Gebilde sonderbarster Art, denn sein Verstand fasset noch nicht, weil das Herz noch nicht liebetätig, also auch für tiefere Weisheiten nicht aufnahmefähig, ist . . . . Amen










 


 

Nachteil der kulturellen Entwicklung . . . Weltweise . . . .

Naturgewalten . . . . Wohltätigkeitseinrichtungen . . .

8.5.1938       B. D. NR. 405



Aus solcher Verbundenheit erwächst dir der größte Segen, und darum beginne dein Tagewerk stets mit innigem Gebet. Der Heiland aller Welten geht nun wieder durch das Erdental. Seine Mission ist, der Welt den wahren Glauben zu lehren. Doch hat sich ein weniges verändert in dieser Zeit. Es ist ein überaus schweres Beginnen, Menschen den Glauben an ein Jenseits ins Herz zu legen, die in einer wahrhaft frevelhaften Weise alles Übernatürliche ableugnen . . .

Die heutige kulturelle Entwicklung hat den großen Nachteil, daß sie die Weltweisen in Überzahl erzeugt und somit von dieser Seite besonders angekämpft wird gegen alles, was auf ein Leben außerhalb der Erde hinweisen könnte. Und so ist immer der Fortschritt auf irdischem Bereich ein Nachteil für alles Geistige. Das rege Streben und Hasten, das die Menschen erfüllt tagaus und tagein, läßt ihnen für die Entwicklung des Geistes . . . . für die Arbeit an ihrer Seele, wenig oder gar keine Zeit. Sie beachten nicht, wie schnell ihre Zeit dahineilt, sie gehen nur unverwandt ihrer irdischen Tätigkeit nach, kaum daß hin und wieder ein Gedanke sich der Unendlichkeit zuwendet . . . .

Und das ist die ungesündeste Grundlage, auf welcher ein geistiges Aufbauen gedeihen kann. Nicht allein die übermäßig Zeit raubende irdische Tätigkeit hindert den Menschen daran, sondern vielmehr die geistige Erkenntnis, die ein solcher Mensch zu haben glaubt und gegen die anzukämpfen weit schwerer ist. Ein Wissensgebiet vor einem nicht so weise sich Dünkenden zu erschließen, ist erheblich leichter . . . . doch einem in allem Wissen bewandert sein Wollenden ein geistiges Wissen übermitteln zu wollen, ist weit aussichtsloser . . . . Das ganze Sein dieses Menschen hängt seiner Auffassung nach nur von seiner irdischen Tätigkeit ab . . . .

Ein Gedanke an etwas höher Liegendes, an ein in irgendwelcher anderer Form gestaltetes Dasein nach seinem leiblichen Tode ist für ihn etwas, das ihm nur ein leises Lächeln des überlegenen Wissens abnötigt, und doch weiß ein solcher weisheitsvoller Erdenmensch nichts . . . . Seine geistige, der Seele förderliche Tätigkeit weist Lücken über Lücken auf . . . . Deshalb hat nun der Herr Sorge getragen und Seine Diener ausersehen, diesen eben mit außergewöhnlichen Beweisen Seiner Kraft und Seines Willens entgegentreten zu können. Es wird zwar ein verzweifeltes Ringen sein um diese Seelen, die sich oft nicht die Mühe machen wollen, einen augenscheinlichen Beweis des göttlichen Wirkens ernst zu prüfen . . . .

Doch werden ihnen Naturgewalten gleichzeitig auch Erleuchtung bringen, so daß sie ihre Gedankentätigkeit vom Irdischen abzuwenden und einzudringen versuchen in die Unendlichkeit . . . . Aber welch ein Ringen der Geistwesen und der Diener auf Erden muß einsetzen um diese sich selbst überhebenden Erdenkinder . . . .

Das Weltall mit aller Pracht, alle Erscheinungen um und über sich, genügen nicht, in diesen einen kleinen Schimmer Lichtes zu erwecken . . . . und die in der Welt angestrebten Wohltätigkeitseinrichtungen berauben sie auch noch der letzten Möglichkeit, sich selbst ein Liebesfeld zu bebauen, wo ihnen durch ein Betätigen in Liebe der göttliche Gnadenquell erschlossen würde und sie aus der Liebe heraus dann dem Geist in sich Nahrung geben könnten . . . . Deshalb legt sich eine immer breitere Kluft zwischen die Erdenkinder und die um sie tätigen Geistwesen, weil die Liebe so wenig geübt wird und ohne die Liebe der Geist in Dunkelheit verharrt und sich eine Entwicklung der Seele nur schwer bewerkstelligen läßt.

Denn die Annahme, daß ein Erdenkind durch ein scheinbar gesittetes Leben auf Erden einen vollkommenen Geisteszustand erlangt, ist irrig . . . . Die Seele muß von innen heraus erlöst werden, und das kann allein nur die Liebe bewirken, und nur wo diese tätig ist, ist die noch vorhandene Dunkelheit des Geistes zu bannen, und diesen Menschen wird auch das Licht der Erkenntnis noch leuchten, so sie sich nur bemühen, die Liebe zu pflegen . . . . Dann wird ihnen auch die Gnade des Herrn liebreich entgegenkommen und sie sicher den Weg finden lassen, der nach oben führt in das himmlische Reich . . . . Amen










 


 

 

Kreislauf der Dinge . . . . Rhythmus . . . . Dreimal Sonnen-Wirkung . . .

12.5.1938    B. D. NR. 412



Zu den Sonderheiten des Tages gehört auch das wechselvolle und umfangreiche . . . . dabei äußerst geregelte Wirken der Naturkräfte sowohl auf die Menschen als auch auf die Tierwelt . . . . Es ist ein vom göttlichen Willen vorbestimmter Kreislauf aller Dinge als Grundlage vorgezeichnet . . . . demzufolge nun ein jedes Wesen immer gleichen Geschehnissen unterworfen ist und sich alles von selbst regelt . . . . was den Menschen von großem Trost wäre, hätten sie darauf nur ein wenig ihr Augenmerk gerichtet . . . .

So, wie sich alles im Weltall einem gewissen Rhythmus unterzieht, so sind auch alle Geschehnisse im Leben vom gleichen Rhythmus beseelt, so daß ein unverkennbares Walten der ewigen Gottheit schon daraus zu ersehen ist. Wenngleich ihr allem eurem Handeln aus freiem Willen heraus nachkommt, so ist doch eine gewisse Gesetzmäßigkeit immer zu erkennen . . . . und wiederholt sich immer das gleiche in gewissen Zeitabständen, ganz offensichtlich und mitunter auch verborgen, doch dem darüber nachdenkenden Menschen klar ersichtlich. Ob im Kleinen oder im Großen . . . . allem liegt die göttliche Ordnung zugrunde, daher es selbstverständlich ist, daß um das kleinste Weltgeschehen die ewige Gottheit weiß und jedes Geschehen wieder zur Entwicklung des Ganzen notwendig ist . . . .

Würde der Mensch das ganze Naturleben in diesem Sinne betrachten, dann könnte er gar nicht umhin, von der alles lenkenden und weise regierenden Gottheit Notiz zu nehmen . . . . denn kein noch so weiser irdischer Herrscher kann ein Naturgeschehen beeinflussen . . . . Dies obliegt allein dem Herrscher über das Weltall, Der von ewigen Zeiten her der Natur und allem in ihr Entstehenden Seine Gesetze gegeben hat . . . . Dreimal des Tages ist die Wirkung der Sonne verschieden . . . . des Morgens, des Mittags und des Abends . . . . Immer von verschiedener Kraft wirkt sie auf die Lebewesen jedesmal in anderer Art . . . . Sie erweckt des Morgens gleichsam alles Schlafende zum Leben . . . . sie richtet Blätter und Blüten, Gräser und Halme auf und versieht sie mit Kraft, das tägliche Entwicklungsstadium durchzumachen . . . . zu wachsen und zu gedeihen . . . .

Zur Mittagszeit ist die Kraft der Sonne so vermehrt, daß sie belebend wirkt auf alle Kreatur, sofern diese noch im Wachstum begriffen ist. Sie treibt dann alles an zur höchsten Tätigkeit und fördert so wiederum das Entwickeln aller Lebewesen auf Erden . . . . Doch gegen Abend ist ihr Schein schon überaus milde . . . . wohltätig alles berührend und von gemildeter Leucht- und Wärmekraft.

Und doch ist auch dieser langsame Rückgang ihrer Tätigkeit weise eingerichtet, um den Übergang aus der Hitze des Tages in die Kühle der Nacht nicht so unvermittelt empfinden zu lassen alles, was da lebt auf Erden. Ebenso muß der Mensch in seinem so geordneten, nach Gottes Weisheit und Willen gerichteten Kreislauf aller Dinge sich bewegen, und diese regelmäßigen Wiederholungen aller Geschehnisse sind die Fingerzeige auf das Walten der ewigen Gottheit und ein Hinweis darauf, daß der Mensch also ein eingefügtes Glied ist in der durch alle Ewigkeiten hindurchgeleiteten Kette, vom göttlichen Meister Selbst geschmiedet.

Amen








 



Kundgabe über göttliches Eingreifen . . . . 1. u. 2.7.1938 B. D. NR. 0492



So manchem werden die Wahrheiten gegeben werden, doch er wird sie ungläubig abweisen, weil alles in ihm danach verlangt, frei und ungebunden durchs Leben zu gehen. Wenn nun der Herr diesen aufmerksam macht und sein Geist sich hartnäckig abwendet und die Annahme solcher Wahrheiten strikt verweigert, so bleiben dem Herrn dann nur noch die Nötigungen vorbehalten, daß er durch Prüfungen aller Art sich ernstlich besinnt auf seinen Daseinszweck.

Und doch folgen auch solchen Hinweisen gar sehr viele nicht . . . . sie sehen lieber allem Ungemach mit Todesverachtung ins Auge, ändern aber sich selbst in ihrer Anschauung nicht im geringsten. Diesen besonders hartnäckigen Erdenkindern wird der Herr auch mit besonderen Zeichen aufwarten müssen, auf daß ihre Lebenstheorien erschüttert werden und sie plötzlich vollständig ratlos dem Wirken der Natur gegenüberstehen. Und in Seiner Barmherzigkeit und Milde versucht der Herr, einzuwirken auf alle, die auf Erden wandeln.

Die Welt hat zur Zeit sich selbst schon allzuviel angeeignet . . . . sie ist schon so unabhängig geworden von der Gnade Gottes . . . . sie läßt nur noch ihr irdisches Wissen, ihre irdischen Erklärungen für alles Unfaßbare gelten . . . . sie will mit einer Anschauung die Menschen belehren, die weit abweicht von der Wahrheit, um sie für ihre materiellen Wünsche gefügig zu machen. Denn wo sich heut eine Lehre festsetzt, die erst Gott die Ehre gibt und dem Menschen erst die Pflichten gegen Gott vorschreibt, dort wird der irdischen Macht Abbruch getan, und das soll verhindert werden um jeden Preis.

(2.7.1938) Und so wird geschehen, daß bald sich die Türen öffnen werden für das Wort, das der Herr Selbst gelehrt hat auf Erden. Nicht ein einziger wird diesem Wort widerstehen können, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Verbindung zu treten mit dem Herrn des Himmels und der Erde . . . . Ihm wird plötzlich faßlich sein alles, was er vordem noch verleugnet hat, denn der Wille des Menschen, Recht zu tun, wird sich fürderhin so auswirken und äußern, daß der Mensch nach geistiger Nahrung verlangt, und die rechte Speise wird sein das Wort Gottes. Und so wird der Glaube daran stärker sein als der Glaube an irdische Macht . . . .

Viel eher werden jene sich in ihren Ansichten ändern, bevor sich ein mit dem Wort Gottes vertrauter Erdenmensch trennt von diesem. Einerlei wird es sein, was euch geboten wird von irdischer Seite . . . . alles bleibt völlig wertlos dem einen gegenüber, das der Herr Selbst euch gab . . . . das ihr bewahren sollt als von Gott gegeben bis in alle Ewigkeit . . . . Das jüngste Gericht verheißt Erbarmung denen, die in Unkenntnis der Lehre Gottes gefehlt haben, doch wird die Zahl derer klein sein, denn jetzt wird überall die Aufmerksamkeit gelenkt auf die große Frage über das Verhältnis des Erdenkindes zu seinem Schöpfer . . . . und über die Gottheit Jesu Christi. Wird wohl jemand in völliger Unkenntnis bleiben können bei den jetzigen Bestrebungen, alles zu vernichten und dafür etwas völlig Neues ins Werk zu setzen? . . . .

Ist nicht vielmehr ein jeder so daran interessiert, weil es um das Seelenheil eines jeden einzelnen geht? . . . . Das ganze Geheimnis der Menschwerdung Christi ist jetzt gerade so augenscheinlich enthüllt worden, es brauchen nur die Menschen Augen und Ohren offenhalten, und an niemandem wird diese brennende Frage vorübergehen. Obzwar alle gleich ernst die Wichtigkeit dieser Frage erkennen, ob sie sich dessen bewußt sind, daß ihr Seelenheil von der Lösung dieser Frage abhängt . . . . daß sie für die neue Zeit alles opfern, wenn sie dem Kern der Sache nicht näherkommen . . . das liegt allein im Willen eines jeden einzelnen. Gott gab den Menschen Propheten zu jeder Zeit, Er ließ sie auch diese aufmerksam machen und gab Sich Selbst kund durch Geschehnisse jeglicher Art . . . . doch je weiser sich die Menschheit dünkt, desto hartnäckiger verschließt sie sich solchen Hinweisen und Offenbarungen aus der jenseitigen Welt.

Es ist nun einmal viel leichter, die Menschen durch irdische Versprechungen einer neuen Sache zuzuwenden, als sie mit rein göttlicher Wahrheit dem Licht zuzuführen, denn dieses gleißt und glänzt nicht wie all die irdischen den Menschen gebotenen Vorteile. Je einfacher und natürlicher eine Lehre ist, desto weniger Anklang findet sie. Christus lehrte den Menschen nichts weiter als Liebe . . . . Liebe zu Gott und dem Nächsten . . . und bot dafür das Herrlichste . . . . die ewige Glückseligkeit. Doch da diese nicht greifbar dem Menschen vor Augen steht, geht ihm sein irdisches Wohlleben darüber . . . . er trachtet, dieses zu heben und zu verbessern, und bedenkt nicht die Not der Seele nach dem Tode.

Und so gibt er in allem dem Verlangen der Welt nach und wird sonach auch mehr und mehr von der Welt gefangen. Er läßt überall irdische Vorteile Triebkraft seines Handelns und Denkens sein und verläßt den Glauben, der ihm nichts Handgreifliches für die Lebenszeit bietet. Jede Macht aber, so sie dieses spüret, nützet die Gelegenheit und maßt sich selbst alle die Rechte an, die nur Gott allein zustehen. Wer darüber nachdenkt, wird auch bald erkennen, daß doch nichts Irdisches von Dauer ist . . . . und wäre es noch so gut und glänzend gefestigt, denn noch hat der Herr über Leben und Tod das alleinige Recht und die Macht, die Materie zu zerstören oder vergehen zu lassen.

Und so beginnt immer dann der Kampf, wo sich die höchste Wesenheit genötigt sieht, einzuschreiten gegen Übergriffe, die sich gegen die allerhöchste Gottheit, gegen die Gebote und gegen die Lehren dieser Gottheit wenden.

Für das irdische Leben allein braucht der Mensch wahrlich keinen Glauben . . . . denn was läge schon an einem kürzeren oder längeren Leben, wenn es mit dem Leibestode sein Ende hätte; ob ein Mensch in dieser oder jener Ansicht das Leben vollbracht hätte, wäre so völlig gleichgültig. Doch könnt ihr dafür, daß das Leben dann wirklich beendet ist, nur den geringsten stichhaltigen Beweis erbringen?! Daran denket in jedem Streit, ob es euch wohl möglich wäre, für eure Anschauungen Beweise zu liefern . . . . denket daran, daß ihr auch niemals den Beweis erbringen könnt von der Wertlosigkeit der Lehre Christi . . . .

Und so ihr nicht ganz gewiß seid, so wendet euch an den Allmächtigen, auf daß Er euch ein Lichtlein gebe, und Er wird euch wahrlich nicht vergeblich bitten lassen. Aber was ihr aus eurem Verstande heraus anbahnen wollt, ist entsetzlicher Irrtum . . . . der eure Seele in tiefste Finsternis hüllen wird und euch die Erlösung daraus unsagbar schwermacht. Nehmt von Gott dankbar an, was Er euch sendet, und achtet der Zeichen und Worte, die von oben kommen . . . und urteilet nicht, wo euch die Gabe dazu fehlt.

Und so habet acht auf die nächste Zeit, da der Herr euch sichtbare Warnungen zugehen läßt, um euch auf den rechten Weg zu führen, die ihr im Begriff seid, den Weg in den Abgrund zu betreten . . . . und dann rufet den Vater im Himmel an um Erleuchtung . . . . Amen













 

 
Naturgesetze . . . . Umgestaltung und Raubbau an der Erde . . . .

8.1.1939  B. D. NR. 0737



In der sichtbaren Welt sind alle Gesetze in der Natur vom Schöpfer so gegeben, daß das leiseste Zuwiderhandeln eine gleichfalls sichtbare Zerstörung des Geschaffenen hervorruft, und so muß daher der göttliche Wille und Seine Allmacht tätig bleiben, um das Bestehende zu erhalten. Es kann also nicht willkürlich ein Wesen, ob aus der geistigen oder irdischen Welt, eine Änderung des Naturgeschehens herbeiführen, die dem Willen des Schöpfers nicht entspräche.

So wird auch nimmermehr der Mensch irgendwie einwirken können auf die Naturgesetze, und sein Bemühen, selbsttätig diese umzustoßen, würde vergeblich sein. Es stehen jedoch dem Menschen viele Möglichkeiten zu, sich mitwirkend im Willen Gottes zu betätigen und so gleichsam an der Gestaltung oder Umgestaltung der Erdoberfläche sich zu beteiligen, also in gewissem Sinne auch schaffend zu sein schon auf Erden. Doch muß sich dann auch stets der Wille des Menschen dem göttlichen Willen unterstellen, sollen die geschaffenen Werke Bestand haben.

Es müssen alle Handlungen des Menschen sich den Naturgesetzen anpassen, da ein Außer- acht- Lassen dieser eine sofortige Zerstörung zur Folge haben kann oder auch einen langsamen Verfall des Ganzen nach sich zieht. Wo die Naturkräfte, die dem Willen Gottes entsprechen, sich dem irdischen Wirken als zuträglich erweisen, dort wird auch alles Schaffen der Menschen begünstigt sein, d. h., es führt dort dann der Mensch nur aus, was Wille der ewigen Gottheit ist, wenn auch scheinbar selbstwillig, wohingegen alles Wirken, das nicht von Gott gewollt ist, als gegen die Naturgesetze verstoßend, nur Fehl- Erfolge zeitigen wird.

Oft machen sich die Folgen zwar nicht sofort bemerkbar, und das läßt den Menschen zum Trugschluß kommen, daß er handeln kann nach eigenem Ermessen, doch sind dann die schädlichen Wirkungen für die Menschheit weit umfangreicher, dem verblendeten Menschen aber oft auch dann noch nicht Beweis seines falschen Handelns und Denkens. So wird sich auch der Erdraub, in und auf der Erde, in die Menschen erschreckender Weise auswirken, so er Ausmaße annimmt, die nicht dem Willen Gottes entsprechen . . . .












 

 


Naturgesetze . . . . Umgestaltung und Raubbau an der Erde . . . .

8.1.1939 B. D. NR. 0738



Es wird in der Folge wohl alle Neugestaltung gefördert werden, und man wird versuchen, die Konsequenzen zu ziehen, indem aller Schaden, der entsteht, als unabwendbar für die Lebensnotwendigkeit hingestellt wird, doch wird dies nur so lange möglich sein, bis sich die ernstesten Folgen zeigen werden, die sich für die Menschen lebensbedrohend auswirken.

Denn das kleinere Übel ist der Mangel, doch diesem abhelfen zu wollen unter Gefährdung des Lebens ist wider die göttliche Ordnung und also gegen die Naturgesetze verstoßend. Daher warnet der Herr vor jeglichem gewaltsamen Eingriff in Sein Schöpfungswerk, so die Menschen sich nicht selbst dem Untergang preisgeben wollen; und es ist um vieles ratsamer, sich mit wenigem genügen zu lassen und der Erde nicht im Übermaß die Erzeugnisse entziehen zu wollen, denn so dies lediglich zur Vermehrung irdischer Güter geschieht, wird der göttliche Schöpfer nicht Seine Zustimmung geben, denn ein solches Bestreben wäre nicht aufbauend, sondern zerstörend und muß sich sonach nachteilig für die Menschheit auswirken.

Leget ihr aber all eurer Handlungsweise und euren Verfügungen lediglich die Sorge um das Wohl der Menschheit zugrunde . . . . daß also unter Hinten- Ansetzung des eigenen irdischen Vorteils nur die Bedürfnisse der Menschheit gedeckt werden sollen, dann wird der Liebewille des Schöpfers tätig werden und das für das Wohl der Menschheit der Erde Entzogene reichlichst zu ersetzen bestrebt sein, denn dann handeln die Menschen nicht in eigenem, sondern Gottes Willen, und es ist dies kein Vergehen gegen die Naturgesetze, sondern entspricht völlig der göttlichen Ordnung.

Der Weltenlauf wird den Beweis erbringen, daß jegliche Zerstörung ihren Ursprung hat in unersättlicher Gier nach irdischem Besitz und daß der Wille Gottes dort Einhalt gebietet, wo eine gewisse Grenze erreicht ist, wenn Er die Menschheit nicht gänzlich dem Untergang verfallen lassen will. Niemals also kann der Mensch ungestraft den göttlichen Gesetzen zuwiderhandeln, will er nicht sich selbst und seine Mitmenschen gefährden an Leib und Seele . . . .










 

 


Naturgesetze . . . . Umgestaltung und Raubbau an der Erde . . . .

9.1.1939 B. D. NR. 0739



Vernehmet daher die Stimme von oben: Es ist ein gewagtes Spiel, der Natur trotzen zu wollen, und in Gebieten, die dem ruhigen, friedlichen Volke zur Ernährung seines Leibes dienen sollen, der Raubbau der Erde zu stark getrieben wird. Es müssen in solcher Gegend unausgereifte Naturgeister in Unzahl frei werden, die sich nun auch äußern werden, und es bleibt ihre Tätigkeit dann keineswegs der Umwelt verborgen, sondern es bereiten sich die Eruptionen des Erdinneren vor, die eben die Tätigkeit solcher frei gewordener Naturgeister sind.

Es können solchen Vorgang nur die Menschen verstehen, die sich einmal vorzustellen versuchen, welch ungeheure Tätigkeit sich entwickeln muß, wenn die starre Form, die in sich Geistiges birgt, plötzlich gelöst ist und alles Geistige, das niemals untätig verharren kann, nun in volle Tätigkeit übergeht . . . . daß sich diese Tätigkeit irgendwie nun äußern muß. Es bedenken die Menschen nicht, daß sie selbst die Leidtragenden sind und sich das Wirken der Naturgeister in solcher Weise bemerkbar macht, daß früher oder später die Ruhe der Menschen arg gestört wird durch Naturveränderungen, die wiederum die Ernährung der Menschen in Frage stellen und sich auch sonst fühlbar bemerkbar machen, indem sie auf das Gemüt, auf die Seele des Menschen ungünstig einwirken und so die solche Landstriche bewohnenden Menschen argen Einflüssen der frei gewordenen unreifen Geistwesen ausgesetzt sind.

Es kann dies nur ein im Geistigen fortgeschrittener Mensch wahrhaft erkennen und beurteilen . . . . die Menschen ohne solches Wissen nehmen alle diese Erscheinungen mit einer Selbstverständlichkeit hin und wissen nicht, daß sie selbst schuld sind an der körperlich und seelisch mißlichen Lage, in der sie sich auf Erden befinden, und das allein nur durch die starke Gewinnsucht, die Anlaß ist, daß man in die Erde einzudringen versucht, um ihr möglichst viele Werte zu entziehen . . . .

Doch nimmermehr kann solches Streben die Zustimmung des Schöpfers finden, und so wird ein Handeln gegen Seinen Willen und gegen die Naturgesetze eben auch eine Umgestaltung der Erde zuwege bringen, die sich nicht günstig für die Menschen und noch viel weniger für deren Seele auswirkt. Denn gegen die Naturgesetze soll der Mensch nicht ankämpfen, will er nicht Schaden leiden an Leib und Seele . . . . Amen











 

 

 


Erneuter Hinweis auf Katastrophen und Krieg . . . .

6.1.1964    B. D. NR. 8717



Ungewöhnlich wird die kommende Zeit euch belasten, denn das Weltgeschehen tritt in eine neue Phase ein, die Unruhe unter den Völkern nimmt zu, ein jedes sieht in dem anderen den Feind und es wird nichts Ernstliches unternommen, um einen Frieden herzustellen, obwohl die Menschen alle ihn ersehnen.

Aber der Materialismus ist Triebkraft aller Pläne und Vorhaben und jeder sucht die größten Vorteile zu erringen, doch keiner ist in seinem Denken und Sinnen gerecht und von guten Gefühlen getrieben und Schicksalsschläge verstärken die Angst und Unruhe, denn in jeder Weise sucht Gott Selbst Sich noch den Menschen erkenntlich zu machen, weil allein nur der Glaube an Ihn und Seine Macht das rechte Gegengewicht ist für alle Nöte und Leiden, denen ihr Menschen entgegengehet. Und darum werden sich auch Naturkatastrophen mehren, auf daß eine höhere Macht anerkannt wird, denn was von Menschen ausgeht, das wird immer nur den Haß verstärken gegeneinander, nicht aber zu einer geistigen Besinnung führen.

Die Lieblosigkeit nimmt Formen an, die bald unübertrefflich sind, und der Kampfzustand der Menschen gegeneinander wird daher immer mehr sich festsetzen, es wird alles andere als Frieden unter den Menschen sein, wenngleich noch nicht der große Brand entfacht ist, der aber nicht ausbleibt. Die Menschen selbst gehen mit einer Gleichgültigkeit durch das Leben, und wenige nur denken darüber nach, daß dieser Zustand nicht lange wird bestehen können. Doch es sind zumeist die Verantwortlichen verblendeten Geistes . . . . es wird viel geredet, und doch sind es nur leere Redensarten, denen keine Taten folgen.

Denn die irdische Not wird nicht behoben, wo sie deutlich erkennbar ist, und da also das Gebot der Nächstenliebe offensichtlich unerfüllt bleibt, kann auch der Geisteszustand nicht gut sein, wenngleich diese sich irdisch im Wohlstand bewegen und scheinbar nichts zu entbehren brauchen . . . Die Seelen aber darben, und doch sind die Menschen nicht ansprechbar für geistige Belehrungen, die den Seelen zur rechten Nahrung dienen würden. Die Menschen sollten offenen Auges um sich schauen und ihr eigenes Leben einer ernsten Kritik unterziehen, dann werden sie auch das Kommende verstehen lernen und auch mit rechter Erkenntnis die Ereignisse verfolgen können, die zwar immer schon angekündigt wurden, nun aber erst an Bedeutung gewinnen angesichts der schweren Notlage derer, die direkt davon betroffen werden . . . .

Doch es ist die Zeit des Endes, und da die Menschen keinen Glauben mehr haben, sind übergroße Schicksalsschläge notwendig, um sie noch aufzurütteln, daß einige wenige zum Glauben zurückfinden an einen Gott und Schöpfer, Dem sie ihr Dasein zu verdanken haben . . . . um sie zum Nachdenken zu veranlassen, was diesen Gott und Schöpfer wohl dazu bewogen und welchen Zweck Er damit verfolgt hat, sie zu erschaffen . . . . Für euch Menschen geht es um Leben oder Tod, um übergroße Seligkeit oder Qual und Pein, um höchstes Licht oder tiefste Finsternis . . . .

Und wer also leben will, wer selig sein will und im Licht stehen ewiglich, der muß den Willen seines Gottes und Schöpfers erfüllen, er muß diesen Willen zu erfahren suchen und also ein Leben in Liebe zu Gott und zum Nächsten führen . . . . Glaubt er aber nicht an einen Gott, so ist sein ganzes Erdenleben zwecklos, er verstößt immerwährend gegen das Gesetz göttlicher Ordnung, und die Gesetze göttlicher Ordnung umzustoßen zieht immer ein Chaos nach sich, und diesem Chaos geht ihr Menschen nun unwiderruflich entgegen . . .

Und es wird sich nicht nur geistig an euch auswirken, sondern auch die irdische Welt wird aus allen Fugen geraten, immer wieder werden euch Berichte zugehen von Naturkatastrophen, Unglücksfällen und anderem Unheil, denn es wird keine Ruhe und kein Friede mehr sein in einer Welt, die bar jeder Liebe und jeden Glaubens ist . . . .

Wer aber unter den Menschen den Weg zu Gott gefunden hat, wer Seine Gebote der Liebe zu erfüllen sich bemüht, wer sich Ihm im Geist und in der Wahrheit hingibt, zu Ihm betet und um Seinen Schutz bittet, der wird ihn auch sicherlich erfahren, denn diese Menschen gehören Seiner kleinen Herde an, die ausharren werden bis zum Ende, die im Glauben sich nicht wankend machen lassen, die zusammenhalten und Gott tief im Herzen tragen und die darum auch am Ende entrückt werden, wenn Gott sie nicht zuvor in Sein Reich abrufet, wie dies Sein Wille ist . . . .

Immer wieder werdet ihr aufmerksam gemacht auf das vor euch Liegende, und immer näher rückt es an euch heran, und ob ihr auch schwachgläubig seid . . . . ihr werdet es nicht abwenden können, und ihr könnet mit vollster Gewißheit dafür eintreten, was euch angekündigt wird, denn darum geht es, daß die Menschen erfahren sollen, daß alles vorgesehen ist im Plan von Ewigkeit, daß alles abhängig ist vom Willen Gottes, Der zwar in Seiner Weisheit und Liebe tätig wird, um das Werk der Rückkehr zu Ihm durchzuführen, und das Ziel auch einmal erreichet . . . .

Amen 







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